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 Gebiete nach 1815 

Karte: Die Rheinprovinz und ihre Regierungsbezirke 1871

Nach Ende der so genannten Befreiungskriege 1815 wurde Europa neu geordnet. Der Wiener Kongress legte unter anderem fest, dass Preußen mit Westfalen und dem Rheinland neue Westprovinzen erhielt. Zunächst teilte das Königreich Preußen das Rheinland in zwei eigenständige Provinzen auf: Die Provinz Jülich-Kleve-Berg mit Sitz des Oberpräsidiums in Düsseldorf und die Provinz Herzogtum Niederrhein mit Sitz in Koblenz. 1822 wurden die beiden Provinzen zusammen gelegt. Die Bildung der ab 1830 so genannten Rheinprovinz war der wichtigste Scheitelpunkt der neuzeitlichen Geschichte des Rheinlands, das damit erstmals ein verwaltungstechnisches Gefüge erhielt. Wir stellen Ihnen in der Rubrik „Gebiete nach 1815" ausgehend von der Situation im Jahr 2010 die Landkreise und kreisfreien Städte, die ehemalige Rheinprovinz selbst sowie ihre Regierungsbezirke vor, und dies von 1815 bis in die Gegenwart. Außerdem können Sie sich hier über die nationalsozialistischen Gaue informieren.